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Asylkoordination


Bild Asylsuchende

Alle Asylsuchenden werden ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Religion, Nationalität, politischen Anschauung oder Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe gleich betreut. Die Betreuung erfolgt politisch und konfessionell neutral. Sie ist insbesondere ausgerichtet auf die Erhaltung und Förderung einer selbstverantwortlichen Lebensgestaltung. Wesentlich dabei ist die Auseinandersetzung mit dem Thema "Rückkehr in die Heimat", da der grösste Teil der Asylsuchenden in der Schweiz kein Bleiberecht erhält.

 

Die Unterbringung erfolgt in einem Zweiphasensystem. Für die erste Betreuungsphase von 6 - 9 Monaten führt das Migrationsamt Kollektivzentren. Im Anschluss wohnen die Asylsuchenden in den Gemeinden. Das Migrationsamt vertritt zudem die Interessen des Kantons St.Gallen betreffend Betreuung von Asylsuchenden gegenüber dem Bund und anderen Kantonen. In Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten (Kantonspolizei, Amt für Wirtschaft, Kantonsarzt) bearbeitet es aktuelle Themen und schlägt Lösungen vor.

 

Der Bund finanziert den Kantonen die Aufwendungen für die Sozialhilfe im Asylbereich mit einem pauschalen Abgeltungssystem. Die Regelung des Finanzflusses zwischen Bund, Kanton und Gemeinden obliegt ebenfalls der Asylkoordination.

 

Die Zuteilung der Asylsuchenden auf die Gemeinden wird von der Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) organisiert.

 

Ein weiterer Auftrag des Amtes ist die Führung der kantonalen Rückkehrberatungsstelle für Asylsuchende.

 

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