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Willkommen beim Migrationsamt St.Gallen

Gebäude Migrationsamt Ausweisstelle und St. Gallen von oben

Weihnachten

Öffnungszeiten über die Festtage

Migrationsamt                                                       Ausweisstelle    

25./26.12.2017: Geschlossen                                 25./26.12.2017: Geschlossen         

27.12.2017: 08.00 - 11.30 / 13.30 - 17.00              27.12.2017: 08.00 - 11.30 / 13.30 - 17.00

28.12.2017: 08.00 - 11.30 / 13.30 - 17.00              28.12.2017: 10.00 - 11.30 / 13.30 - 19.00     

29.12.2017: 08.00 - 11.30 / 13.30 - 17.00              29.12.2017: 08.00 - 11.30 / 13.30 - 17.00

01./02.01.2018: Geschlossen                                 01./02.01.2018: Geschlossen 

 


Drogenhändler muss die Schweiz verlassen

Der heute 46-jährige EU Bürger war im Alter von 17 Jahren in die Schweiz gekommen. In den vergangenen 15 Jahren ist er mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, insbesondere wegen Strassenverkehrsdelikten. Schwer kriminell wurde er im Alter von 40 Jahren, indem er insgesamt rund 420 bis 500 Gramm Kokain an Drittabnehmer verkaufte. Das zuständige Kreisgericht verurteilte ihn deswegen im Jahr 2013 zu einer Gefängnisstrafe von 36 Monaten, davon waren 12 Monate vollziehbar. Am 25. Februar 2014 widerrief das Migrationsamt des Kantons St. Gallen die Niederlassungsbewilligung und ordnete die Wegweisung aus der Schweiz an. Mehrere Rekurse gegen den Entscheid des Migrationsamtes wurden abgewiesen, zuletzt hat das Bundesgericht mit Urteil vom 17. Juli 2017 die Beschwerde abgewiesen. Während des laufenden ausländerrechtlichen Verfahrens wurde die ausländische Person erneut mehrfach straffällig.

 

BGE Urteil 2C_828/2016


Allgemeine Informationen über das Migrationsamt

Das Migrationsamt ist zuständig für die Erteilung, Verlängerung oder für den Entzug von Aufenthaltsbewilligungen der ausländischen Wohnbevölkerung im Kanton St.Gallen (rund 24% der ständigen Wohnbevölkerung) sowie für den Abschluss von Integrationsvereinbarungen für bestimmte neueinreisende oder vorläufig aufgenommene Personen. 

 

Im Wegweisungsbereich ist das Migrationsamt für den Vollzug der Wegweisungen zuständig.

 

Im Asylverfahren des Bundes ist das Migrationsamt zuständig für die Unterbringung der vom Staatssekretariat für Migration (SEM) dem Kanton St.Gallen zugeteilten Asylsuchenden. 

 

Die Ausweisstelle ist zuständig für Schweizer Pässe und Identitätskarten sowie biometrische Ausländerausweise und Reiseausweise für Ausländer. 

 

Auf den Seiten des Migrationsamtes finden Sie eine Linkauswahl, Antworten auf häufige Fragen sowie Merkblätter, Gesuchsformulare und die Möglichkeit, über den Online Schalter Gesuche mit ePayment, Akteneinsicht, Bearbeitungsstand abzufragen oder Dokumente übermitteln zu können. 

 

Die Schalter des Migrationsamtes finden Sie am Oberen Graben 38 (Ausländer und Asyl) und am Oberen Graben 32 (Ausweise) in St.Gallen. Hier werden auch die Biometriedaten für den biometrischen Ausländerausweis und den Schweizer Pass erfasst. Ein Film illustriert den Vorgang des Bestellprozesses und der Biometrieerfassung.


Bundesgericht bestätigt eine ablehnende Verfügung des Migrationsamtes i.S. Familiennachzug

 

Der als zehnjähriger eingereiste, niedergelassene, serbische Beschwerdeführer heiratet 2005 im Heimatland eine Landsfrau. Aus der Beziehung, welche jeweils abwechslungsweise in der Schweiz und in Serbien gelebt wurde, gingen die drei Töchter Jg. 2007, 2013 und 2016 hervor. Der Beschwerdeführer verschuldete sich ab 2003, arbeitete unregelmässig und war zeitweilig arbeitslos. Eine gewisse Stabilisierung ergab sich ab 2008 als er eine feste Anstellung fand.

Ein erstes Familiennachzugsgesuch wurde 2012 wegen der Gefahr einer fortsetzten Fürsorgeabhängigkeit abgewiesen und die Familie verliess nach 2014 das Land. 2015 ersuchte der Beschwerdeführer neuerlich um Familiennachzug, teilweise ausserhalb der fünfjährigen gesetzlichen Nachzugsfrist. Das Bundesgericht bestätigte die Erwägungen des Migrationsamtes sowie seine Güterabwägung, bei welcher das private Interesse des Kindeswohls dem öffentlichen an der Steuerung der Zuwanderung zum Staatsgebiet gegenüberstellt wird. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation des Beschwerdeführers sei mit weiteren Lohnpfändungen zu rechnen, womit eine konkrete Gefahr bestünde, dass er bei einem Teilfamiliennachzug auf Sozialhilfeleistungen angewiesen wäre, zumal er auch für die Restfamilie in der Heimat zu sorgen hätte. Das Bundesgericht unterstrich, dass durch einen frühzeitigen Nachzug der Kinder die rasche Integration gefördert werde und diese unter anderem von einer möglichst umfassende Schulbildung in der Schweiz profitierten. Wichtige familiäre Gründe, welche einen verspäteten Nachzug gestatten würden seien nicht erkennbar, zumal sich die Kinder noch in einem anpassungsfähigen Alter befinden und sind im Wesentlichen in Serbien aufgezogen worden. Aus der Einschulung der ältesten Tochter in der Schweiz könne der Beschwerdeführer nichts zu seinen Gunsten ableiten, da dies darauf zurückzuführen ist, dass sie nach der letzten Einreise, das Land nicht mehr verlassen haben und von der aufschiebenden Wirkung ihrer Rechtsmittel profitieren konnten.

 

Urteil des Bundesgerichts vom 22. Mai 2017, BGE 2C_1/2017

 

 

Stillegung der Asylzentren Neckermühle und Wil

Die sechs Asylzentren des Kantons St. Gallen sind nur zu 40 Prozent belegt. Zwei davon werden nun geschlossen, 22 Mitarbeiter verlieren ihre Stelle. Doch bei Bedarf will der Kanton die Unterkünfte wieder öffnen. > mehr


11. Mai 2017: Ventilklausel für Erwerbstätige aus Bulgarien und Rumänien

 

Bern, 10.05.2017 - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 10. Mai 2017 beschlossen, die im Freizügigkeitsabkommen (FZA) vorgesehene Ventilklausel für Personen aus Rumänien und Bulgarien anzurufen. In den nächsten 12 Monaten haben rumänische und bulgarische Bürgerinnen und Bürger (EU-2) daher nur beschränkt Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt, wenn sie im Rahmen einer Aufenthaltsbewilligung B eine Erwerbstätigkeit aufnehmen wollen.

 

Mehr dazu in der Medienmitteilung des Bundes vom 10.05.2017


1.Januar 2017: Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommen (FZA) auf Kroatien

Die vom Bundesrat am 16. Dezember 2016 erfolgte Ratifizierung des Protokolls III zum FZA hat zur Folge, dass auf den 1. Januar 2017 das Abkommen auf Kroatien ausgedehnt wird. Die für die Staatsangehörigen Kroatiens speziellen Übergangsbestimmungen bedeuten, dass jährliche Höchstzahlen (Kontingente) für die Aufenthaltsbewilligungen (Ausweis B) und Kurzaufenthaltsbewilligungen (Ausweis L) festgelegt werden. Zudem ist weiterhin ein arbeitsmarktlicher Vorentscheid der Arbeitsmarktbehörde (Inländervorrang und Kontrolle der Lohn- und Arbeitsbedingungen) erforderlich.

 

Mehr dazu in der Medienmitteilung des Bundes vom 16.12.2016: 


Grünes Licht für mehr Asylsuchende

Grünes Licht für mehr Asylsuchende in Amden

Das kantonale Migrationsamt darf bis zu 160 Asylsuchende im ehemaligen Kurhaus Bergruh unterbringen. Der Gemeinderat Amden hat sechs Einsprachen gegen dieses Ansinnen abgewiesen. mehr


Das Zentrum "Bommerstrein" schliesst seine Türen am 31. März 2017

Der Kanton St.Gallen schliesst das Asylzentrum Bommerstein in Mols. Das teilte das Migrationsamt der Gemeinde Quarten schriftlich mit. Gemeindepräsident Roman Zogg bedauert den Entscheid:


Anpassung der Merkblätter und Gesuchsformulare

Am 31. Mai 2016 wurden die Beschränkungen bei der Zulassung von bulgarischen und rumänischen Staatsangehörigen aufgehoben. Bei den erwähnten Staatsangehörigen kommt ab dem 1. Juni 2016 die vollständige Personenfreizügigkeit zur Anwendung. Sie werden den Staatsangehörigen der EU25 und EFTA-Staaten gleichgestellt. Die entsprechenden Merkblätter wurden angepasst. In Zusammenarbeit mit anderen Ostschweizer Migrationsämtern haben wir die Gesuchsformulare A1, A2, B1, B2 und B3 durch die Gesuchsformulare A1  und A2 ersetzt.  Seit dem 1. Juni 2016 gibt es nur noch die Gesuchsformulare A1 „Gesuch um Erteilung und Verlängerung der Bewilligung“, sowie das Formular A2 „Gesuch um Familiennachzug“. Die neuen Gesuchsformulare sind auf unserer Homepage und im Onlineschalter aufgeschaltet. Erklärungen dazu sind aus den Merkblättern ersichtlich.


Ende der Übergangsbestimmungen der Personenfreizügigkeit für Staatsangehörige von Bulgarien und Rumänien

Am 31. Mai 2016 werden die Beschränkungen bei der Zulassung von bulgarischen und rumänischen Staatsangehörigen aufgehoben.  Bei den Staatsangehörigen aus Bulgarien und Rumänien kommt ab dem 1. Juni 2016 die vollständige Personenfreizügigkeit zur Anwendung. Sie werden den Staatsangehörigen  der EU-25 und EFTA-Staaten gleichgestellt.


Wenn du ein Asylzentrum von innen gesehen hast, weisst du, warum die Flüchtlinge ein Handy brauchen

Den Schweizer Asylzentren geht der Platz aus. Entspannung ist nicht in Sicht. Was das für die Flüchtlinge bedeutet, die darin leben und keiner Arbeit nachgehen dürfen, zeigt ein Besuch in einer umfunktionierten Jugendherberge. Die Bewohner bewältigen den Kampf gegen das Warten vor allem mit Handys und Tee. > mehr


Mit Aufklärung und Zumba gegen Belästigungen

Die Sex-Mobs der Silvesternacht schockieren. Wie geht man in der Schweiz mit problematischen Frauenbildern von Flüchtlingen um? Eine Reportage aus dem Asylzentrum Landegg. > mehr


Ein Umzug in den Morgenstunden

80 Asylsuchende sind gestern ins ehemalige Kurhaus Bergruh in Amden eingezogen. Mehr Flüchtlinge dürfen vorerst nicht ins neue Asylzentrum. Das stellt den Kanton vor Probleme: Es warten noch 19 weitere Personen auf einen Platz. > mehr


Serbe wird nach 27 Jahren abgeschoben

Die St. Galler Migrationsbehörden haben einen Serben zu Recht aus dem Land gewiesen, weil dieser zahlreiche kriminelle Taten begangen und hohe Schulden hat. Auch nach 27 Jahren ist eine Abschiebung möglich. > mehr


Zivilschutzanlage in St.Gallenkappel wird vorübergehend zu Asylzentrum

Der Kanton St.Gallen muss zurzeit wöchentlich mehr als 60 Asylsuchende aufnehmen. Weil die bestehenden Zentren überlastet sind, ist der Kanton auf zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten angewiesen. In Absprache mit dem Gemeinderat Eschenbach werden deshalb bis längstens Ende Januar 2016 Asylsuchende zusätzlich in der Zivilschutzanlage in St.Gallenkappel platziert. > mehr


Medieninformationen

Einreisesituation in den Kanton St.Gallen

 

Die Lage um die Situation der Asylsuchenden/Flüchtlinge wird laufend analysiert. Ein Gremium mit verschiedenen Vertretern von Bund, Kanton und Gemeinden treffen sich unter der Leitung der Kantonspolizei St.Gallen entsprechend der Lageentwicklung zu einem regelmässigen Austausch. Sie lenken die Prozesse, denken in verschiedenen Szenarien und bereiten allfällige Massnahmen vor.


Grosse Solidaritätswelle für Asylzentrum


Asylsuchende werden befristet in St.Gallen untergebracht

Die kantonalen Zentren für Asylsuchende sind derzeit völlig überlastet. Der Kanton ist auf zusätzliche, vorläufige Unterbringungsmöglichkeiten angewiesen. In Absprache mit den zuständigen Amtsstellen der Stadt St.Gallen eröffnet der Kanton voraussichtlich Ende August in der Zivilschutzanlage des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen im Riethüsli vorübergehend eine Unterkunft für 50 bis 100 Asylsuchende. Die Massnahme ist auf längstens sechs Monate befristet. > mehr

 

Zentrum für Asylsuchende Riethüsli > mehr


Qualitätslabel erhalten

Das Migrationsamt St. Gallen wurde als erstes Amt in der Kantonalen  Verwaltung St. Gallen in der Lehrlingsausbildung zertifiziert.

Dass das Migrationsamt die kaufmännische Berufsbildung vorbildlich umsetzt bescheinigt das Zertifikat "QualiStar" welches kürzlich von Daniel Jositsch, Präsident von KV Schweiz, verliehen wurde.

Der gute Ruf des Migrationsamtes als Lehrbetrieb ist damit auch von unabhängiger Stelle bestätigt worden.


Jürg Eberle, Chef des Migrationsamtes zur gereizten Stimmung in Amden

TVO-Beitrag vom 12. Mai 2015


Amden geht wegen Asylzentrum auf die Barrikade

TVO-Beitrag vom 12. Mai 2015 > mehr


Baldegger Schwestern vermieten dem Kanton das Kurhaus Bergruh in Amden als Asylunterkunft

Seit 1924 führen Baldegger Schwestern das Kurhaus Bergruh in Amden. In den 91 Jahren beherbergten die Schwestern unzählige Gäste zum Ausruhen, Entspannen und Erholen. Die personelle Situation des Ordens sowie Veränderungen im gesundheits-politischen und gesellschaftlichen Umfeld erfordern von ihnen eine Neuausrichtung. Die Schwestern werden deshalb die Bergruh im Herbst aufgeben und dem Kanton St.Gallen alsdann als Standort für ein kantonales Zentrum für Asylsuchende vermieten. Dieser will dort für vorerst fünf Jahre 100 bis 120 Asylsuchende unterbringen. > mehr


Wegen Schulden: Serbe muss Schweiz verlassen

Weil er hohe Schulden hat, wird die Aufenthaltsbewilligung eines Serben nicht verlängert. Der 55-Jährige muss die Schweiz verlassen, obwohl er seit über 20 Jahren mit seiner Familie im Kanton St.Gallen wohnt. Dies hat das St.Galler Verwaltungsgericht entschieden. > mehr


Klare Regeln für Kurzaufenthalter auf Stellensuche

Ausländische Personen, die eine Kurzaufenthaltsbewilligung zum Zweck der Stellensuche in der Schweiz beantragen, müssen über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Der Bundesrat hat am Freitag eine entsprechende Änderung der Verordnung über die Einführung des freien Personenverkehrs (VEP) verabschiedet, die am 1. April 2015 in Kraft treten wird. > mehr


Landegg ist kein «Aufreger» mehr

Diebstahl- und Raubdelikte in Rorschach haben in den vergangenen Jahren abgenommen. Dies steht im Widerspruch zur in der Bevölkerung weitverbreiteten Meinung, das Asylzentrum Landegg sei Ausgangspunkt erhöhter Kriminalität. > mehr


Asylsuchende werden vorübergehend in Weesen untergebracht

Ende Januar wurde die befristete Unterkunft für Asylsuchende in der Zivilschutzanlage „Weier“ in Alt St. Johann geschlossen. Da weiterhin mit einem hohen Zustrom an Asylsuchenden gerechnet wird und günstiger Wohnraum in den Gemeinden immer schwieriger zu finden ist, sucht der Kanton geeignete Unterbringungsmöglichkeiten. Fündig... > mehr


Asylunterkunft in der Zivilschutzanlage Weier in Wildhaus-Alt St.Johann

Kurz vor der Schliessung des vorübergehenden Zentrums in der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann berichtet 10vor10 am 22. Januar 2015 über das friedliche Zusammenleben von Asylsuchenden mit der Bevölkerung in der ländlichen Idylle. Der Kanton St.Gallen hat das temporäre Zentrum im Oktober 2014 eröffnet, um dem hohen Asylzustrom zu begegnen.


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