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Asyl, Flüchtlinge


Stillegung der Asylzentren Neckermühle und Wil

Die sechs Asylzentren des Kantons St. Gallen sind nur zu 40 Prozent belegt. Zwei davon werden nun geschlossen, 22 Mitarbeiter verlieren ihre Stelle. Doch bei Bedarf will der Kanton die Unterkünfte wieder öffnen. > mehr

Wenn du ein Asylzentrum von innen gesehen hast, weisst du, warum die Flüchtlinge ein Handy brauchen

Den Schweizer Asylzentren geht der Platz aus. Entspannung ist nicht in Sicht. Was das für die Flüchtlinge bedeutet, die darin leben und keiner Arbeit nachgehen dürfen, zeigt ein Besuch in einer umfunktionierten Jugendherberge. Die Bewohner bewältigen den Kampf gegen das Warten vor allem mit Handys und Tee. > mehr


Mit Aufklärung und Zumba gegen Belästigungen

Die Sex-Mobs der Silvesternacht schockieren. Wie geht man in der Schweiz mit problematischen Frauenbildern von Flüchtlingen um? Eine Reportage aus dem Asylzentrum Landegg. > mehr


Zivilschutzanlage in St.Gallenkappel wird vorübergehend zu Asylzentrum

Der Kanton St.Gallen muss zurzeit wöchentlich mehr als 60 Asylsuchende aufnehmen. Weil die bestehenden Zentren überlastet sind, ist der Kanton auf zusätzliche Unterbringungsmöglichkeiten angewiesen. In Absprache mit dem Gemeinderat Eschenbach werden deshalb bis längstens Ende Januar 2016 Asylsuchende zusätzlich in der Zivilschutzanlage in St.Gallenkappel platziert. > mehr


Medieninformationen

Einreisesituation in den Kanton St.Gallen

 

Die Lage um die Situation der Asylsuchenden/Flüchtlinge wird laufend analysiert. Ein Gremium mit verschiedenen Vertretern von Bund, Kanton und Gemeinden treffen sich unter der Leitung der Kantonspolizei St.Gallen entsprechend der Lageentwicklung zu einem regelmässigen Austausch. Sie lenken die Prozesse, denken in verschiedenen Szenarien und bereiten allfällige Massnahmen vor.


Grosse Solidaritätswelle für Asylzentrum


Asylsuchende werden befristet in St.Gallen untergebracht

Die kantonalen Zentren für Asylsuchende sind derzeit völlig überlastet. Der Kanton ist auf zusätzliche, vorläufige Unterbringungsmöglichkeiten angewiesen. In Absprache mit den zuständigen Amtsstellen der Stadt St.Gallen eröffnet der Kanton voraussichtlich Ende August in der Zivilschutzanlage des Gewerblichen Berufs- und Weiterbildungszentrums St.Gallen im Riethüsli vorübergehend eine Unterkunft für 50 bis 100 Asylsuchende. Die Massnahme ist auf längstens sechs Monate befristet. > mehr

 

Zentrum für Asylsuchende Riethüsli > mehr


Jürg Eberle, Chef des Migrationsamtes zur gereizten Stimmung in Amden

TVO-Beitrag vom 12. Mai 2015


Amden geht wegen Asylzentrum auf die Barrikade

TVO-Beitrag vom 12. Mai 2015 > mehr


Baldegger Schwestern vermieten dem Kanton das Kurhaus Bergruh in Amden als Asylunterkunft

Seit 1924 führen Baldegger Schwestern das Kurhaus Bergruh in Amden. In den 91 Jahren beherbergten die Schwestern unzählige Gäste zum Ausruhen, Entspannen und Erholen. Die personelle Situation des Ordens sowie Veränderungen im gesundheits-politischen und gesellschaftlichen Umfeld erfordern von ihnen eine Neuausrichtung. Die Schwestern werden deshalb die Bergruh im Herbst aufgeben und dem Kanton St.Gallen alsdann als Standort für ein kantonales Zentrum für Asylsuchende vermieten. Dieser will dort für vorerst fünf Jahre 100 bis 120 Asylsuchende unterbringen. > mehr


Landegg ist kein «Aufreger» mehr

Diebstahl- und Raubdelikte in Rorschach haben in den vergangenen Jahren abgenommen. Dies steht im Widerspruch zur in der Bevölkerung weitverbreiteten Meinung, das Asylzentrum Landegg sei Ausgangspunkt erhöhter Kriminalität. > mehr


Asylsuchende werden vorübergehend in Weesen untergebracht

Ende Januar wurde die befristete Unterkunft für Asylsuchende in der Zivilschutzanlage „Weier“ in Alt St. Johann geschlossen. Da weiterhin mit einem hohen Zustrom an Asylsuchenden gerechnet wird und günstiger Wohnraum in den Gemeinden immer schwieriger zu finden ist, sucht der Kanton geeignete Unterbringungsmöglichkeiten. Fündig... > mehr


Asylunterkunft in der Zivilschutzanlage Weier in Wildhaus-Alt St.Johann

Kurz vor der Schliessung des vorübergehenden Zentrums in der Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann berichtet 10vor10 am 22. Januar 2015 über das friedliche Zusammenleben von Asylsuchenden mit der Bevölkerung in der ländlichen Idylle. Der Kanton St.Gallen hat das temporäre Zentrum im Oktober 2014 eröffnet, um dem hohen Asylzustrom zu begegnen.


Asylsuchende

Bild von Flüchtlinge

Grundlage der schweizerischen Asylpolitik ist das Asylgesetz. Es baut auf der Genfer Flüchtlingskonvention auf. Diese entstand aus Betroffenheit über die Verfolgung von Minderheiten während des zweiten Weltkrieges. Einzelpersonen und ethnische Gruppen sollen gegen politische Unterdrückung, Gewalt und Rassismus geschützt werden. Die Genfer Flüchtlingskonvention definiert, wer als Flüchtling gilt und deshalb den Schutz der Unterzeichnerstaaten, zu denen auch die Schweiz gehört, in Anspruch nehmen darf.

 

Für das Asylverfahren und dessen Vollzug inkl. eine menschenwürdige Betreuung und Unterbringung ist das kantonale Sicherheits- und Justizdepartement SJD (Migrationsamt) zuständig. Im Asylverfahren wird festgestellt, wer von den in den Empfangs- und Verfahrenszentren des Staatssekretariats für Migration neueintreffenden Asylsuchenden Anspruch auf Schutz hat.

 

Die Asylabteilung des Migrationsamtes ist im Asylverfahren des Bundes zuständig für die Unterbringung der vom Staatssekretariat für Migration (SEM) dem Kanton St.Gallen zugeteilten Asyl Suchenden sowie für den Vollzug abgewiesener Gesuche.

Servicespalte

Studie: Unbegleitete minderjährige Asylsuchende

PDF-Datei SJD VSGP UMA Rechtsgutachten (314 kB, PDF)